Kantaera
4. Juli 2010„Itamar Konjumar“
(Wir bewegen was)
Mit diesem (Schlacht)-Ruf begannen wir 10 Übungsleiterinnen unseren Workshop am 30.05.2010 im Sportcenter – und was haben wir bewegt – nämlich uns J, und das nicht zu knapp!!!!!!!
Wer schon einmal in der Sauna war, der kann nachvollziehen, wie wir uns am Ende des 3-stündigen Workshops gefühlt haben, nämlich wie nach 5 Saunagängen mit Aufguss – fertig, aber glücklich und zufrieden.
Wie kommt man auf Kantaera und was ist das überhaupt?
Ehrlich, bis auf Dagmar, Miriam und Nicola, die Kantaera schon auf der FIBO kennen gelernt hatten, hatte von uns keiner einen Plan, was da auf uns zukommt. Die drei waren aber so angetan, dass sie ganz spontan Ulrike und Sekou, die diesen Kurs durchgeführt haben, zu uns eingeladen hatten. Die beiden Berliner waren dann auch bereit, zu uns in die „Provinz“ zu kommen, um ihr Programm vorzustellen.
Kantaera ist eine Mischung aus Tanz, Gymnastik und fernöstlichen Bewegungstechniken. Das Tempo der Bewegungsfolgen wird alleine von dem Musiktempo bestimmt, von moderat bis flippig-fetzig, ganz nach Einsatzbereich.
Und was wir alles bewegt haben und wie wir uns bewegt haben, ich fühlte mich teilweise an meine Tanzschulenzeit erinnert: Mambo, Chacha, Samba, Jive; dazu Tai-Chi, Kraftübungen, Aerobicschritte, es war einfach nur toll. Das allerschönste an dieser Sache ist, dass jeder und wirklich jeder Kantaera ausüben kann. Ulrike macht sogar Kantaera mit ihren Senioren- und Rehabilitationssportgruppen. Durch die fließenden Übergänge ohne ruckartige Bewegungen und die geringe Belastung der Gelenke kann Kantaera wirklich von jedem durchgeführt werden. Es gibt (fast) keine gesundheitliche und altersbedingte Einschränkung. Alle Sinne werden auf das höchste angesprochen, Gleichgewicht, Orientierung, Rhythmus, Reaktion, also alles, was zu einem guten Koordinationstraining gehört.
Was gibt es noch zu sagen….. Nach drei Stunden Training mit zwei kurzen Pausen konnten auch die weniger tanzgeübten Übungsleiter eine tolle Kombi durchführen und hatten auch noch eine ganze Menge Spaß dabei.
Ganz großen Dank geht von uns natürlich an Ulrike und Sekou, die uns Kantaera auf sehr charmante, unkomplizierte und fröhliche Weise nahe gebracht haben. Es war durch und durch ein gelungener Sonntagnachmittag. Ich (wir) hoffe(n), dass wir uns nicht das letzte Mal zu Kantaera getroffen haben.
Bis dahin wünsche ich allen Kantaera-Begeisterten ein fröhliches „Itamar Konjumar“.
Eure Heidi